Meine Ziele für Straelen

 

Ich trete ein für ......

 

........günstige Rahmenbedingungen für Jugend, Familie, Senioren

 

........den Erhalt und die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen

 

........Bildungsangebote in jeder Altersphase

 

......  eine zukunftsfähige Entwicklung der Ortschaften

 

......  die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements

 

....... eine moderne und bürgernahe Verwaltung

 

Schwerpunkte:


Familie

Familie ist gelebte Gegenwart. Sie bildet die Grundstruktur unseres auf Eigenverantwortung und Solidarität gründenden Gemeinwesens und ist das kleinste gesellschaftliche und soziale Netz. Die Bindung und die Zuwendung in einer Familie geben uns tagtäglich Halt und Sicherheit. Hier erhalten unsere Kinder und Jugendlichen die wichtigste Prägung für ihr weiteres Leben. Hier erfahren unsere älteren Menschen Nähe, Unterstützung und Gemeinschaft.

Familie ist heute nicht nur da, wo Kinder sind. Die Familienformen sind vielfältiger geworden. Das Verständnis von Familie hat sich erweitert. Ihre Bedeutung für das Aufwachsen von Kindern, den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft, für die Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit unserer sozialen Sicherungssysteme sowie für die Produktivität und Innovationsfähigkeit der Wirtschaft ist unersetzbar.

Familien erwarten Zukunftschancen und sie suchen Heimat, einen Platz, an dem sie sich zugehörig fühlen. Sie möchten in ihrer jeweiligen kulturellen und religiösen Identität anerkannt werden. Kinder und Jugendliche benötigen Bildungschancen. Familien brauchen verlässliche Hilfen, Schutz und Sicherheit. Dabei hilft kein Rückgriff auf vergangene Zeiten. Eine moderne, zeitgemäße Familienpolitik trägt der realen Lebenssituation und den Lebensvorstellungen der Menschen von heute Rechnung. Sie stärkt Eigenkompetenz, Selbsthilfe und Engagement und bietet Unterstützung in einer sich rasch wandelnden Welt.

Es ist an der Zeit, den vielfältigen Leistungen der Familien und ihrer einzelnen Mitglieder deutlich mehr Anerkennung und öffentliche Wertschätzung zuteil werden zu lassen. Familien brauchen eine passgenaue Politik in jeder Lebensphase, deren Ergebnisse in der Praxis auch ankommen. Sie brauchen neben finanzieller Entlastung insbesondere praktische Unterstützung an ihrem Lebensort.


Arbeit 

Voraussetzung einer eigenständigen Existenzsicherung von Familien ist ein florierender Arbeitsmarkt. Unsere heimische Wirtschaft kann über die Schaffung von zukunftssicheren Arbeits- und Ausbildungsplätzen hinaus durch eine familiengerechte Unternehmenskultur einen erheblichen Teil dazu beitragen, dass Ausbildung bzw. Berufstätigkeit und Familienarbeit keinen unüberwindbaren Gegensatz mehr darstellen. Beispiele zeigen, dass solche Konzepte über Generationen gut funktionieren. Es gilt, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu verbessern. Eine verlässliche und flexible öffentliche Infrastruktur für die Kinderbetreuung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Familienfreundlichkeit und die Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben. Ganztagsangebote in Kindertageseinrichtungen und Schulen sowie Kindertagespflege und flexible Betreuungsformen, die dieses Angebot ergänzen, erleichtern Eltern die Berufstätigkeit.

Arbeit ist mehr als nur Broterwerb, mehr als nur materielle Bedingung unserer Existenz, das wissen wir alle. Arbeit ist Leistung. Sie fordert Anstrengung, sie braucht Übung und Ausdauer. Arbeit, gute Arbeit vor allem, kann ausfüllen und bereichern, sie stiftet Sinn und ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben - das ist die eine, die individuelle Seite der Medaille. Arbeit verbindet uns, schafft gemeinsame Werte und ist Quelle unseres Wohlstands. Sie lehrt uns, dass wir gemeinsam mehr schaffen können, als jeder für sich alleine - das ist die andere Seite, die vor allem auch die Gemeinschaft stiftende Funktion der Arbeit erkennen lässt.

Die Erwerbsarbeit wird elastischer, Arbeitsverhältnisse werden zunehmend flexibler gestaltet, die Fragmentierung von Erwerbsbiografien schreitet voran. Das verlangt nach neuen Formen der Arbeit, beispielsweise nach der Verknüpfung von Erwerbsarbeit mit anderen Tätigkeiten, gibt aber auch Raum für neue Chancen zum Beispiel zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Natürlich ist das aktuelle Angebot an Arbeitsplätzen gerade in Zeiten zunehmender globaler Verflechtung den Schwankungen der Weltkonjunktur unterworfen, wir erfahren das derzeit mit bislang ungeahnter Vehemenz - am Fortbestand unser auf Erwerbsarbeit gegründeten Gesellschaft ändert das aber nichts. Globalisierung, wissenschaftlicher Fortschritt und neue Technologien verändern also die Bedingungen von Arbeit, die Arbeit selbst bleibt uns aber erhalten.

Arbeit ist das halbe Leben - für viele ist mit diesem Sprichwort die Wirklichkeit ihres Lebens zutreffend beschrieben. Wer mit 15 oder 16 seine Lehre beginnt, hat fünf Jahrzehnte Arbeit vor sich. Es geht dabei insbesondere um die Möglichkeiten, Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen mit den Erfordernissen der Arbeit vereinbaren zu können, um die Möglichkeit zur Weiterbildung oder auch manchmal um eine Auszeit, um wieder aufzutanken. Gerade bei Schicht- und Wochenendarbeit ist das wichtig, damit auch Ältere länger gesund arbeiten können.  

Die Zukunft gehört der qualifizierten Arbeit. Schon im nächsten Jahrzehnt kann es aufgrund des demografisch bedingten Rückgangs von Bürgerinnen und Bürgern im erwerbsfähigen Alter einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften geben. Unternehmen werden um gute, qualifizierte Arbeitskräfte ringen. Für eine Zeitlang werden sich die humanen Ziele der Vollbeschäftigung und der Qualifizierung wirklich fast aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit den wirtschaftlichen Interessen der Unternehmen decken. Das wird möglicherweise nicht immer so bleiben, darum darf die Chance dieser Kongruenz nicht ungenutzt verstreichen.

Wenn wir im nächsten Jahrzehnt nicht den verzweifelten Ruf nach Fachkräften und gleichzeitig lange Schlangen vor den Arbeitsagenturen erleben wollen, müssen wir die Themen Bildung, Aus- und Weiterbildung deutlicher in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen.
             

Bildung 

Das Lernen im Lebenslauf gehört zu unseren größten zukünftigen Herausforderungen. Die Verwirklichung des Lernens im Lebenslauf ist entscheidend für die Perspektive des Einzelnen, den Erfolg der Wirtschaft und die Zukunft unserer Gesellschaft. Dieser Herausforderung zu begegnen, gehört zu den vorrangigen bildungspolitischen Aufgaben. Die Globalisierung und die Wissensgesellschaft stellt uns vor große Herausforderungen, die durch den demographischen Wandel noch verstärkt werden. Wissen sowie die Fähigkeit, das erworbene Wissen anzuwenden, müssen durch Lernen im Lebenslauf ständig angepasst und erweitert werden. Nur so können persönliche Orientierung, gesellschaftliche Teilhabe und Beschäftigungsfähigkeit erhalten und verbessert werden. Deshalb ist der "Wert des Lernens" zu erhöhen, unabhängig davon, ob das Lernen in erster Linie zur Weiterentwicklung der Beschäftigungsfähigkeit, zur Ausübung des bürgerschaftlichen Engagements oder aus rein privaten Gründen erfolgt.

Jede Person muss ermutigt werden, das Lernen als bleibende Herausforderung und als Chance für die persönliche Lebensgestaltung anzunehmen.  Kein Abschluss sollte ohne die Möglichkeit eines Anschlusses zu einer weiteren Qualifizierung bleiben.   Hiesige Unternehmen und die öffentliche Verwaltung müssen ihre Personalentwicklung noch stärker als bisher am Lernen im Lebenslauf und damit auf die bedarfsorientierte, fortlaufende Qualifizierung während der gesamten Lebensarbeitszeit ausrichten.

Das heißt, die Verwirklichung des Lernens im Lebenslauf betrifft alle Bildungsbereiche. Die Voraussetzungen für die Bildungsbereitschaft werden wesentlich durch die Motivation und die Befähigung zum selbständigen Lernen ab der frühkindlichen Bildung und mit den Bildungs- und Ausbildungsinhalten in der Schule, in der Berufsausbildung und an der Hochschule geschaffen. Der Schulabschluss ist die Grundlage für jede Bildungsbiographie. Er muss daher für jeden Menschen erreichbar sein. Die Schulbildung und die fundierte Erstausbildung sind die beste Grundlage für ein Weiterlernen. Dabei kann der Weg von der Erstausbildung bis zu einer qualifizierten Weiterbildung eine gleichwertige Alternative zum Abitur und zum Hochschulabschluss sein. Gleichzeitig muss Lernen auch für Menschen in der spät- und nachberuflichen Phase attraktiv bleiben - zum einen, damit ihr Wissen und ihre Kompetenzen erhalten bleiben. Zum anderen, um gesellschaftliche Teilhabe und die Wertschätzung ihrer Erfahrungen zu ermöglichen.

   

          Demographischer Wandel          

          Demographischer Wandel

          Bildung

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